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EMDR- was ist das?

  • Autorenbild: Mag.Mareike Krieger
    Mag.Mareike Krieger
  • 8. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

„Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) ist eine, von Dr. Francine Shapiro 1989 – 1991 entwickelte, etablierte traumabearbeitende Psychotherapiemethode, welche die Behandlung traumatisierter Menschen erheblich verbessert.“ zit. Fachgesellschaft EMDR Website


Was ist EMDR NICHT?

Es ist keine Technik, die man einfach mal dazwischen „einstreut“ und daher kein Wundermittel, dass in einer Einheit ein Trauma bewältigt. EMDR hat 8 Phasen, die alle in jeweils mehreren Einheiten durchlaufen werden müssen, um eine professionelle Behandlung zu gewährleisten.


Anerkannte Methode:

„Die Methode ist u. a. von der American Psychological Association (APA) und der International Society for Traumatic Stress Studies (ISTSS) als effektiv anerkannt und wird weltweit erfolgreich in der Behandlung von Erkrankungen infolge von traumatischen Erlebnissen eingesetzt.“zit. Fachgesellschaft EMDR Website


Wofür eignet es sich?

„Ursprünglich getestet und entwickelt für die effiziente Bearbeitung von traumatischen Erlebnissen, hat es inzwischen eine Vielzahl von Anwendungen erfahren - insbesondere in der effizienten Behandlung von Angst- und Selbstwertstörungen, Panikattacken, Phobien und Leistungsblockaden.

Bei Lebenskrisen, wie Verlusten oder Trennungen, Arbeitsplatzverlust oder Mobbingsituationen können frühere Traumatisierungen (Unfälle, Gewalterfahrungen, etc.) wiederaufleben und sogar die aktuelle Krise verschärfen.“ zit. Fachgesellschaft EMDR Website


Vorgangsweise in 8 Phasen:

„Im therapeutischen Gespräch wird daher die spezifische Problematik erhoben, die Bedürfnisse abgeklärt und ein individueller Behandlungsplan erstellt.

Die EMDR-Behandlung beinhaltet einen klar strukturierten Ablauf, der sowohl den Klient:innen, als auch den Therapeuten:innen einen sicheren Rahmen bietet. Es wird ermöglicht, sich dem auslösenden Ereignis anzunähern, ohne von den belastenden Gefühlen überflutet zu werden.

Alternierende beidseitige Sinnesreize (z. B. geleitete Augenbewegungen, Antippen der Hände, Schnippen mit den Fingern) bringen die Verarbeitung und Integration traumatischer Erfahrungen neu in Gang und führen sie zu Ende.

Vor diesem Prozess werden jedoch Methoden zur Stabilisierung und Stärkung der Klient:innen eingesetzt und ein Zeichen vereinbart, mit dem die Klient:innen die Verarbeitung jederzeit stoppen kann, wenn die Belastung zu groß werden sollte.“ zit. Fachgesellschaft EMDR Website


Das Reprozessieren (bilaterale Stimulation- Augenbewegungen/ Tapping) ist das Herzstück, jedoch sind die Vor- und Nachbereitung darauf essenziell. Ähnlich wie bei einer OP, bei der es auch Vorgespräche, Untersuchungen und eine Nachsorge gibt und der Chirurg nicht beim ersten Termin etwas herausschneidet. (Beispiel in Anlehnung an Mag. Eva Münker- Kramer)


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